Wasser: Trinken, trinken, trinken

4136.mineralwasser_400.jpg5234.iguazu.jpgOhne Wasser sind wir nichts. Der menschliche Körper besteht zu 50 bis 80 Prozent aus dem lebensspendenden Nass. Je jünger, desto höher der prozentuale Anteil. Blut, Gehirn, Leber und Muskulatur sind die wasserreichsten Organe. Sie reagieren auf Wasserverluste besonders empfindlich.

Im Lauf eines Tages scheidet der Organismus etwa zweieinhalb Liter aus. Diese Menge muss ersetzt werden, denn der Körper kann auf keine eigenen Wasserreserven zurückgreifen. Also: trinken, trinken, trinken. Mindestens 2,5 Liter, besser mehr. Über den Abbau von Nahrung und körpereigenen Fetten, Kohlenhydraten oder Proteinen entsteht rund ein Drittel Liter Wasser. In Lebensmitteln – Obst, Gemüse, Fleisch oder Fisch – sind weitere 0,7 Liter Wasser enthalten. Je nach Alter fehlen nun noch ein bis anderthalb Liter Flüssigkeit, die man in Form von Mineralwasser oder anderen geeigneten Getränken zu sich nehmen muss.

Eine Flasche Mineralwasser pro Tag deckt zumindest die Hälfte des Tagesbedarfs an Flüssigkeit. Zudem wird der Organismus mit wichtigen Mineralstoffen versorgt. Leitungswasser ist nicht weniger geeignet, um den Körper vor dem Austrocknen zu bewahren. Hinsichtlich der Wirkstoffe nimmt sich das Nass aus dem Wasserhahn allerdings bescheiden aus. Besonders an heißen Tagen im Sommer ist der Flüssigkeitsbedarf weitaus höher. Er kann auf das Zwei- bis Dreifache steigen. Trotzdem trinken viele Zeitgenossen zu wenig. Mit sanftem Druck kann man sich aber selbst disziplinieren. Beispielsweise zu jeder vollen Stunde ein Glas Wasser trinken. So kommt man im Tagesverlauf ohne Anstrengung auf einen Flüssigkeitsausgleich von etwa zwei Litern.

Kaffee, zuckerhaltige Getränke und Alkohol wirken kontraproduktiv. Sie entziehen dem Organismus Wasser. Deshalb entweder entsprechend mehr Wasser trinken, um die Verluste auszugleichen – oder auf diese Getränke möglichst verzichten. Es muss nicht immer Kaffee sein: Wer sich schlapp fühlt, wenn er morgens ins Büro kommt, kann seinen Organismus auch mit einem Glas sprudelnden Mineralwassers auf Trab bringen. Auch nach dem Sport oder dem Saunabesuch ist der Griff zur Flasche angesagt, um den Flüssigkeitspegel wieder ins Lot zu bringen. Da darf es ruhig auch einmal eine Apfelsaftschorle sein. Unverdünnte Fruchtsäfte hingegen verstärken nur den Durst.

Wasser löscht aber nicht nur den Durst, sondern ist ein echter Allrounder. Ein Glas auf nüchternen Magen regt die Verdauung an. Ein Glas Wasser vor und während des Essens dämpft das Hungergefühl und führt so zu schnellerer Sättigung. Versetzt mit einem Schuss Apfelessig oder Zitronensaft, bringt es den Kreislauf so richtig auf Trab. Wasser ist zudem ein preiswertes Schönheitselixier. Es liefert der Haut die notwendige Flüssigkeit, damit sie nicht schlaff, müde und blass aussieht. Und macht nicht nur von innen schön: Auch bei äußerlicher Anwendung belebt und erfrischt es die Haut, weil es die Blutgefäße anregt. Einfach eiskaltes Mineralwasser auf Wattebäusche geben und auf Gesicht, Hals und Dekolleté legen. Schon nach wenigen Minuten sieht die Haut wieder frisch und rosig aus.

(ecada/Aja Glas)